WDR Westdeutscher Rundfunk Köln

Der Westdeutsche Rundfunk Köln (WDR) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts (Landesrundfunkanstalt) des Landes Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Köln, die Hörfunk und Fernsehen und damit verbundene Aktivitäten betreibt. Zudem ist der WDR Mitglied der ARD und deren größte Sendeanstalt sowie – gemessen an der Anzahl der Beschäftigten – nach der BBC der zweitgrößte Sender Europas. Er entstand 1956 durch die Spaltung des NWDR in den NDR und den WDR. Rechtsgrundlage des WDR ist das Gesetz über den Westdeutschen Rundfunk Köln (WDR-Gesetz), das das Land Nordrhein-Westfalen am 25. April 1998 bekanntgemacht hat.

Zwischen Oktober 1923 und September 1924 war das deutsche Reichsgebiet fast vollständig mit einem Netz an Rundfunksendern überzogen. In den nach dem Ersten Weltkrieg von alliierten Truppen besetzten Gebieten von Rhein und Ruhr wurde der Bau deutschsprachiger Sender untersagt. Deswegen richtete man im nicht besetzten Münster etwas verspätet den ersten Sender fürs Ruhrgebiet ein. Dazu begann man am 17. Juli 1924 mit den ersten Versuchen mit einem Lorenz-Sender, gründete am 15. September die „Westdeutsche Funkstunde AG“ (WEFAG), die am 10. Oktober ihren offiziellen Betrieb aufnahm und Hörfunksendungen unter der Kennung „Münster I“ ausstrahlte. Die Wellenlänge von 410 m ermöglichte eine unerwartet hohe Reichweite. Die Funkstunde leitete Hermann Krome, anfangs mit einem Vier-Mann-Orchester und einigen Schallplatten. Bei Sendebeginn hatte die WEFAG 6114 angemeldete Hörer, einen Monat später bereits 9099.

 

Dieser Text basiert auf dem Artikel  Portal:WDR Westdeutscher Rundfunk Kölnaus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Fill out this field
Fill out this field
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü